Steve Jobs – Was wird aus ihm und Apple?

Steve Jobs

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Die Nachricht über die Krankheit des Apple-Chefs erreichte die Welt kurz vor der Macworld-Expo. Er widmete sich mit einem Brief an die Apple-Gemeinde. Der Gewichtsverlust Jobs, ist bereits schon vor einigen Monaten aufgefallen. In seinem Brief begründete er dies mit dem vor kurzem an ihm festgestellten hormonellem Ungleichgewichts, was ihm Proteine raubt. Weiter schreibt Jobs, dass die Behandlung dieses Essproblems, einfach und bereits eingeleitet wäre. Die Behandlung soll angeblich etwa bis zum Ende des Frühjahrs dauern. Während dieser Zeit wird Steve Jobs sein Amt als Apple-CEO nicht ablegen. Aktuell kursiert das Gerücht um die Welt, dass sich Jobs eventuell einer Lebertransplantation unterziehen muss. Die Aussage stammt aus dem Kreis derer, die den Gesundheitszustand beobachten, allerdings ist sie bisher auch nicht endgültig bestätigt worden. Fraglich ist zurzeit außerdem, ob Behauptung wirklich aus dem besagten Kreis stammt, oder nur von Experten die das Geschehen aus der Ferne analysieren. Im Jahr 2004 musste er sich eine Operation unterziehen, da an seiner Bauchspeicheldrüse ein Tumor gefunden wurde. Der Gewichtsverlust in den vergangenen Monaten lies einige drauf spekulieren, dass Jobs erneut an Krebs erkrankt sei. Wie einige Quellen bestätigten, lag der Kurs der Apple-Aktie nach der Erklärung Jobs mit knapp 3,3% im Plus. Mittlerweile hat sich dies jedoch zum Negativen gewendet. Die Apple-Aktie ist gesunken und hat am 16.01.2009 einen Wert von -2,29%. Nun fordern Anleger und Branchenexperten den Konzernchef dazu auf, keine weiteren Angaben zu seinem Gesundheitszustand zu machen. Jobs reagiert auf etwas angespannt auf diese Forderung. Seine Aussage „Warum lasst ihr Jungs mich nicht einfach in Ruhe – warum ist das so wichtig?“ ist durchaus nachvollziehbar, wobei man der anderen Seite muss man jedoch auch etwas Verständnis zusprechen sollte. Seine Worte bringen aus meiner Sicht etwas Aussichtslosigkeit mit sich. Wenn er angesichts fallender Kurse an der Börse sagt „warum ist das so wichtig?“, dann ist dies schon etwas bedenklich. Am 8. Januar diesen Jahres schrieb Spiegel Online, dass Steve Jobs im vergangenen Jahr 2008 einen ganzen Dollar verdient hat, aber zugleich etwa 500 Millionen Dollar verlor. Angesichts dessen ist seine Aussage nun aber wirklich etwas bedenklich. Aber immerhin hat er erkannt, dass er in seiner derzeitigen Lage das Unternehmen nicht weiter führen kann. Also hat er sich bis Ende Juni freistellen lassen. Alles zusammen hat das Jahr 2009 für Steve Jobs und Apple nicht gut begonnen. Versucht man sich angesichts der genannten Tatsachen in die Lage Jobs zu versetzen, möchte man wohl am liebsten diesen Gedanken ganz schnell wieder vergessen.

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