Schon oft habe ich von Freunden und Bekannten die Frage gestellt bekommen, wie man denn ICQ oder MSN am Mac benutzen kann. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man ICQ oder MSN am Mac benutzen kann. Ein Alternative zum vorinstallierten iChat von Apple ist sicherlich Adium. Adium unterstützt eine ganze Reihe von Chatprotokollen und bietet außerdem noch eine Menge netter Features wie zum Beispiel Tabs im Chatfenster. Für MSN könnte man das MSN Tool von Microsoft für den Mac benutzen. Allerdings finde ich das Tool nicht wirklich toll. Die meiner Meinung nach beste Lösung ist Jabber. Jabber ist wie ICQ oder MSN auch ein Chat-Protokoll. Allerdings mit der Eigenschaft, dass es Transporte zu anderen Protokollen erstellen kann. Das bedeutet, dass das Jabber Protokoll beispielsweise mit dem ICQ Protokoll kommunizieren kann und damit so zu sagen viele Chat Protokolle in sich vereinen kann. Jabber ist eins der wenigen Protokolle die neben GoogleTalk, AIM und MobileMe von Apples iChat unterstützt werden. Die Idee ist also, dass man einen Jabber-Account mit den gewünschten Transporten einrichtet und dann diesen Account in iChat verwendet. Wie das geht möchte ich in folgendem Video zeigen:
(Sorry für die schlechte Qualität des Videos. Ich bin noch ein in der Experimentierphase in Sachen Video Produzieren.)
Man kauft einen Mac und freut sich, dass die Wifi-Karte mit N-Standart (Max. Übertragungsrate 300 MB/s) direkt schon eingebaut ist und man nun eine schnelle W-LAN Verbindung hat. Man verbindet sich mit einem Netzwerk und die kleine anzeige oben in der Menüleiste zeigt vollen Empfang an. Richtig – Sie zeigt es an aber das war’s dann auch. Denn die Anzeige in der Menüleiste zeigt mit ihren vier Unterteilungen nicht den Status des aktuell verbundenen W-LAN Netzwerkes an, sondern nur, dass der Mac mit einem WiFi Netzwerk verbunden ist. So kommt es also, dass hin und wieder die W-LAN Verbindung weg ist und der Mac einen in dem Glauben lässt man habe vollen Empfang.
Wie der Empfang denn nun wirklich ist, zeigt das Tool iStumbler. Mit dem Tool werden alle zur Verfügung stehenden Netzwerke in der Umgebung aufgelistet und deren Signalstärke angezeigt.
Wer seinen Mac so wie ich auch als Medienabspielgerät wie DVDs usw. benutzt, braucht hier und da auch mal einen Fernbedienung. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man seinen Mac fernsteuern kann. Ich beschränke mich nun mal auf die Methode mit einem iPhone oder einem iPod touch. Im AppStore gibt es massig Apps die den Mac fernsteuern können. Mir persönlich gefällt dabei Rowmote eigentlich am besten. Das Programm kostet 0,79€ und ist recht simpel aufgebaut. Ist das Programm mit dem Mac verbunden, sieht man auf seinem iPhone/iPod ein ein Kreuz mit einer + -, vor zurück und einer Play Taste. Die Funktionen der Tasten sollten klar sein. Am unteren Bildschirmrand befindet sich der Button Programme, womit alle Programme, welche sich im Dock befinden aufgerufen werden können. Zusätzlich liefert Rowmote noch eine Liste mit, in welcher einige gängige Programme aufgeführt sind. Man kann den Mac mit der App fast komplett steuern. Von Rowmote gibt es zwei Versionen. Einmal Rowmote für 0,79€ und eine Rowmote Pro für 3,99€. Die beiden Versionen unterscheiden sich darin, dass die Pro Version noch als Touchpad und Keyboard benutzt werden kann. Wie alle Remote Apps für iPhone und iPod touch, funktioniert die Kommunikation zwischen Computer und dem mobilen Device nur, wenn beide Geräte im gleichen WiFi-Netzwerk sind.
Eigentlich ist es ganz einfach am Mac ein Programm zu löschen. Einfach per Drag&Drop in den Papierkorb ziehen und fertig. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, wenn man wirklich alles von dem Programm löschen will. So gut wie jedes Programm was man auf seinem Mac installiert, erstellt eine Datei in dem Ordner Preferences im Verzeichnis Library. In den Dateien, welche zum Beispiel com.apple.iWork09.plist können unter anderem Informationen wie die Seriennummer eines Programms stehen. Diese Dateien werden bei der Methode Drag&Drop zum Löschen einer Anwendung nicht gelöscht. Eigentlich ist das auch nicht weiter schlimm, da diese Dateien kaum Speicherplatz belegen. Vielleicht geht es euch aber so wie mir, dass wenn ihr was löscht, dann bitte auch richtig und ganz. Deswegen benutze ich das Tool AppCleaner, welches beim löschen von Anwendungen auch immer genau diese Dateien löscht.
Dadurch, dass .plist Dateien gelöscht werden erlangt man noch einen weiteren Vorteil. Falls man sich mal eine Trail-Version einer Software installiert hat und die Testzeit abgelaufen ist, kann man das Programm mit AppCleaner deinstallieren und anschließend wieder installieren und erhält erneut die volle Testzeit der Trail-Version benutzen. Der Grund dafür ist recht einfach. Dadurch, dass die .plist Datei mit Informationen wie zum Beispiel ob ein Programm eine Trail- oder eine Vollversion ist gelöscht wurde und durch das neu Installieren wieder neu angelegt wurde, denkt das Prgramm es wurde an diesem Rechner noch nicht benutzt. Man sollte hierbei allerdings darauf achten, dass man sich möglichst nicht mit einer E-Mail Adresse bei der Installation registriert hat, da es sein kann, das eine Mail Adresse nicht ein zweites Mal benutzt werden kann.
Was ein Zufall! Ich verdrücke mich bei einem Shortcut auf meinem Keyboard und finde dabei einen neuen Shortcut heraus. Geplant war cmd+alt+d um das Dock auszublenden. Ich habe aber cmd+alt+s gedrückt, womit ein kleines Such-Fenster aufgerufen wird, in welchem man seine iTunes-Bibliothek durchsuchen kann.