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CeBIT 2010 – Sind wir am Innovationsscheitelpunkt angelangt?

Posted on 07 März 2010 by Marc Schnitzius

Die alljährlich stattfindende CeBIT war auch in diesem Jahr wieder ein Magnet für mich. Jedenfalls habe ich das gedacht bevor ich hingefahren bin. Grund für meine mäßige Begeisterung ist schlicht und ergreifend, die fehlende, bahnbrechende Innovation. Nichts großartiges was man schon kennt oder was der totale Eye-Catcher ist. ASUS zeigt Netbooks mit Touch-Screen, IBM zeigt irgendwelche tollen Bussines-Lösngen und Server, Microsoft versucht zwanghaft Windows 7 unter das Volk zu mischen. Bisschen 3D hier und da. Was ist passiert? Sind wir, die CeBIT Besucher einfach nur zu geizig und zu Anspruchsvoll? In den letzten 15 Jahren hat sich im Bereich IT alles so unglaublich schnell entwickelt und wir wurden mit Innovationen gerade zu bombardiert. Jetzt ist vielleicht ein Scheitelpunkt auf dem Grafen des Innovationsbombardemonts erreicht. Schon im vergangenen Jahr wurde ein Besuchereinbruch auf der CeBIT verkündet und auch in diesem Jahr soll dies wieder der Fall gewesen sein. Natürlich soll dies jetzt nicht heißen, dass die CeBIT totel langweilig war. Im Bereich Consumer-Elektronik waren ein paar nette Dinge dabei. Aber auch hier keine wirklich bahnbrechende Innovation. Ich glaube, wenn in diesem Bereich wieder mehr Innovationen und tolle Technologien kommen, wird die CeBIT auch ein Highlight für jedermann. Ebenfalls sehr ansprechend fand einen eher untypischer Kandidat für die CeBIT undzwar Apple. In diesem Jahr fand man in Halle 2 den OS X Business-Park. Dort wurden verschiedene Lösungen für das Apple-Betriebssystem wie zum Beispiel Parallels oder Exchange-Alternativen gezeigt.

Natürlich war auch die komplette Aufmachung der CeBIT etwas besonderes. Eine Messe in dieser Größenordnung sieht man schließlich nicht alle Tage. Besonders gut hat mir in diesem Jahr der Stand der Telekom gefallen. Hier wurde sehr viel Wert auf Entertainment der Besucher gelegt. So wurden zum Beispiel neue Lösungen in Form von 3D-Videos vorgestellt. Auch insgesammt war der Stand der Telekom ein echter Hingucker.

In der Webciety gab es in diesem Jahr auch wieder einige Vorträge mit interessanten Themen. Alles war darauf ausgelegt wie das vernetze Leben in Zukunft aussieht. An dieser Stelle möchte ich aber an das Webciety-Team appellieren: Sucht euch einen anderen Moderator! Dieser Mann ist sicherlich sehr nett und hat das auch ganz gut drauf da eine Woche zu stehen und die Diskussionen zu leiten, aber seine Stimme ist maximal 10 Minuten erträglich. Ich entschuldige mich an dieser Stelle direkt mal, aber Tweets über die Stimme des Moderators habe ich gestern sehr häufig auf der Twitter-Wall der Webciety gefunden.

Nun, das beste zum Schluss, es gab eine Blogger-Lounge mit freiem WiFi in der Webciety. Dafür erst mal ein großes Dankeschön. Ich verstehe einfach nicht wie es sein kann, dass auf einer der größten Technik-Messen die es gibt mit tausenden Ausstellern nur einer es schafft ein freies WiFi für die Besucher bereitzustellen.

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Was mache ich am besten mit diesem Facebook?

Posted on 06 Februar 2010 by Marc Schnitzius

Facebook ist eines der meist genutzten sozialen Netzwerke. Der Unterschied zu Twitter ist, dass man bei Facebook mehr oder weniger ein ich-kenne-dich-Netzwerk hat und bei Twitter Leuten aus mit den gleichen Interessen folgt. Gemeint ist damit, dass man Leute die man kennt zu seiner Kontaktliste hinzufügt. Außerdem können Spiele gespielt werden oder verschiedene Anwendungen auf das eigene Profil angewandt werden. Ich habe eine Applikation benutzt, die alles was ich bei Twitter schreibe weiter an meine Facebook-Pinnwand weiter leitet. Problem ist, dass meine Interessen nicht alle in dem ich-kenne-dich-Netzwerk interessieren. Deshalb habe ich eine Fan-Seite für mein Blog und das ganze Technikgerümpel eingerichtet. Wer also nun über Facebook mein Gerede über Technik usw. lesen möchte, kann meine Fan-Seite abonnieren. Auf der Fan-Seite soll über aktuelle Themen diskutiert werden und über das aktuelle Geschehen auf meinem Blog informiert werden.

Wie es zu der Idee mit der Fan-Seite kam, könnt  ihr hier nachlesen.

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Daten vom Mac OS kopieren mit einer Ubuntu Live-Disk

Posted on 01 Februar 2010 by Marc Schnitzius

Bei einem Mac mag die Situtation, dass gar nichts mehr geht nicht all zu oft vorkommen. Bei Windows kann das schon ab und an mal der Fall sein. Was macht man in einer solchen Situation? Eigentlich ist es ganz einfach. Man nehme eine Alternate Disk von Ubuntu, welche hier heruntergeladen werden kann. Dann muss von dieser Disk gebootet werden und im Menü der Disk Ubuntu ausprobieren (Der Rechner beleibt dabei unverändert) wählen. Es wird nun das Betriebssystem von der Disk gestartet. Die weiteren Schritten zur Rettung der Daten sind im folgen Video erklärt.

Das Ganze funktioniert genauso auch am Mac. Disk einlegen > Die alt-Taste während dem Neustart gedrückt halten und dann die Disk auswählen. Am Mac wird die Disk als Windows Disk erkannt. Natürlich ist da kein Windows drauf.

Da sieht man doch mal wie sicher unsere Daten sind. Ich habe das Video nicht gemacht um dazu anzustiften, morgen im Büro in der Mittagspause die Daten vom privaten Laptop des Kollegen zu kopieren, sondern um zu zeigen, wie einfach die es wäre.

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DirectX Download – So schnell tappt man in die Falle

Posted on 31 Januar 2010 by Marc Schnitzius

Vor einiger Zeit habe ich über die Abzockerseite ABC-Load berichtet. Heute stand ich selbst zum ersten mal kurz davor in die Falle zu tappen. Ich habe Windows Vista auf meinem alten Computer neu installiert, da dieser verkauft wird. Damit Spiele und das ganze 3D Zeug schick aussehen, wollte ich DirectX installieren. Dazu habe ich bei Google nach directx gesucht. Ich wählte das erste Ergebnis aus und klickte auf Download. Ich wurde dann auf die ABC-Load Seite geleitet. Ich finde es erschreckend, dass direkt unter dem ersten Ergebnis eine Abzockerseite schlummert.

1. Google-Suche

2. Erstes Ergebnis

3. ABC-Load Abzockerseite

Eine sichere Downloadseite ist diese http://www.chip.de/downloads/DirectX_13002926.html

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And we call it the iPad

Posted on 28 Januar 2010 by Marc Schnitzius

Endlich, Apple hat das Tablet vorgestellt und ihm den Namen iPad gegeben. Das iPad hat ein 9,7″ Display und einen 1GHz A4 Prozessor, welcher von Apple entwickelt wurde. Das Gerät ist in verschiedenen Ausführungen zu erhalten. Einmal mit Wifi und einemal mit Wifi und 3G. Besonders gut gefällt mir, dass das Gerät auch SIM-und netlockfrei verkauft wird. So fällt die vertragliche Bindung weg, wodurch meiner Meinung nach die Verkaufszahlen höher sein werden. Das Gegenbeispiel ist da das iPhone, was wegen der vertraglichen Bindung an die Telekom in Deutschland in seiner Funktionalität (z.B. VoIP) eingeschränkt ist. Nebenbei sind die Verträge der Telekom im Preis- Leistungsverhältnis nicht wirklich ein Schnäppchen.

Im Vorfeld wurde viel über das Gerät geredet und spekuliert, wie es denn nun aussehen wird, mit welchem OS es läuft usw. . Ich finde es immer spannend, wie lange Apple es schafft die neuen Produkte geheim zu halten. Erst kurz vor dem Event gab es die ersten Fotos auf Engadget zu sehen, welche jedoch auch nur einen Teil des Geräts abbildeten.

Ich schreibe diesen Beitrag bewusst ein paar Tage nach dem Event, weil ich erst einmal ein paar Eindrücke sammeln wollte. Ich wollte wissen, was “Normalos”, Leute die sich nicht so intensiv mit Zeug wie diesem auseinander setzten, über das iPad denken. Wozu es zu gebrauchen ist usw. . Die Antwort ist, dass viele gar nicht wissen oder verstanden haben, was das Teil nun soll. “Das ist doch wie ein iPhone nur größer” sagen die meisten. “Und was kann das jetzt”? ist auch eine Frage die mir in der letzten zwei Tagen mehrmals gestellt wurde. Meiner Antwort sind die Worte von Steve Jobs bei der Keynote zum iPad.

Wir haben den iPod Touch, das iPhone und das MacBook mit 13 Zoll. Was wir suchen ist irgendetwas dazwischen. Die Lösung: Netbooks Aber! Netbooks sind einfach nur kleine Laptops. Was wir suchen soll etwas sein, dass einfach zu bedienen ist und schlicht und ergreifend praktisch. Was uns dazu eingefallen ist, ist das iPad.

So oder so ähnlich waren die Worte von Steve. Weiter ausgeführt bedeuten diese:

Apple will ein Gerät, dass man schnell mal irgendwo auspackt und mit dem man unterwegs oder auch zu Hause arbeiten kann und etwas, was den gewissen Faktor von Entertainment bieten kann. Genau das ist das iPad. Nicht erst einen Laptop aufklappen, sondern einfach rausholen “Slide to unlock” ausüben und starten mit was man auch immer will (iTunes, Spiele aus dem AppStore, iWork…). Was liegt da näher als ein Gerät, was etwas mehr kann als ein iPod touch oder ein iPhone, aber mit der gleichen, bewährten Oberfläche funktioniert? Genau, ein Gerät mit einem Touchscreen und einem etwas modifizierten iPhone OS.

So würde ich erklären, was das iPad ist und wozu man das braucht bzw. was der Gedanke hinter dem Gerät ist.

Meine Meinung zum “Come see our latest Creation” Event
Ich persönlich habe mir etwas mehr von dem Event erhofft was nicht heißt, dass Apple die Fans enttäuscht hat. Es liegt bei mir vielleicht daran, dass ich eher auf das neue iWork, das neue iPhone OS und einen neuen iPod touch warte, als auf ein Tablet. Aber es ist ja noch nicht alles vorbei. Im Februar ist ja noch MacWorld. Ich hoffe mal, dass dort dann der ganze tolle Rest vorgestellt wird.

Link zum Video der Keynote: http://events.apple.com.edgesuite.net/1001q3f8hhr/event/index.html

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