Category Archives: Mac

Ruhezustand-Thumb

“Hilfe mein Mac geht nicht mehr in den Ruhezustand” – Zwei Möglichkeiten zur Abhilfe

Wer keine Lust hat immer seinen Mac hoch und runter zu fahren benutzt ganz einfach den Ruhezustand. Ein Tastendruck und der Mac ist wieder da. Alles schön und gut. Jedoch kann unter Umständen ganz plötzlich die ganze Sache zu einem Problem werden. Man wählt den Ruhezustand im Mac OS an und es passiert nichts. Der Mac läuft einfach weiter. Diese Erfahrung habe ich auch vor kurzem mach müssen. Was tun? Als erstes habe ich mal Google gefragt und bin zu folgenden Antworten gekommen:

  • PRAM und NVRAM zurücksetzen war eines der ersten Ergebnisse auf die ich gestoßen bin. Die Anleitung auf der Apple-Support Seitedazu sagt
    1. Fahren Sie den Computer herunter.
    2. Suchen Sie folgende Tasten auf Ihrer Tastatur: Befehlstaste, Wahltaste, P und R. Sie müssen diese Tasten in Schritt 4 gleichzeitig gedrückt halten.
    3. Schalten Sie den Computer ein.
    4. Drücken Sie die Tasten Befehl-Wahl-P-R, und halten Sie diese gedrückt. Sie müssen diese Tastenkombination drücken, bevor der graue Bildschirm angezeigt wird.
    5. Halten Sie die Tasten gedrückt, bis der Computer erneut startet und Sie den Startton zum zweiten Mal hören.
    6. Lassen Sie die Tasten los.

    Dabei wird ein kleiner Bereich im Arbeitsspeicher, der Informationen wie zum Beispiel das vorgesehene Startvolumen, die Bildschirmauflösung, Lautstärke und weitere Informationen speichert, zurückgesetzt. In meinem Fall blieb dies jedoch ohne Erfolg. Der Mac wollte einfach nicht einschlafen.

  • Eine weitere Möglichkeit warum der Mac nicht in den Ruhezustand geht, sind die Freigabe-Einstellungen. In meinem Fall habe ich die Internetfreigabe, die Dateifreigabe und die Druckerfreigabe aktiviert. Nachdem ich alle Freigaben ausgeschaltet habe, konnte ich meinen Mac auch wieder in den Ruhezustand versetzen. Daraufhin habe ich jede Freigabe einzeln aktiviert und geprüft, an welcher der Freigaben es nun liegt, dass der Ruhezustand des Mac nicht funktioniert. Die Internetfreigabe war letzten Endes der Übeltätet. Nun müsste man also jedes mal wenn man den Mac in den Ruhezustand versetzen möchte die Internetfreigabe deaktivieren und beim Aufwecken wieder aktivieren – lästig! Im Internet habe ich genau für diesen Fall ein Apple-Script gefunden, welches sobald es gestartet wird, die Internetfreigabe deaktiviert, den Ruhezustand aktiviert und sobald der Mac aufgeweckt wird die Freigabe wieder aktiviert. Das Apple-Script kann hier heruntergeladen werden und beginnt seinen dienst immer wenn es mit einem Doppelklick ausgeführt wird.

 

Die genannten Wege zur Fehlerbehebung sind nur zwei Möglichkeiten für einen defekt des Ruhezustands. Natürlich kann das Problem auch wo anders liegen.

 

 

 

AirPrint-Activator-Slider

AirPrint für alle Drucker mit dem AirPrint Activator

Apples AirPrint ist denke ich, den meisten ein Begriff. Trotzdem nochmal eine kurze Erläuterung für Neueinsteiger. Mit dem iOS 4 hat Apple für iPhone, iPad und iPod touch die sogenannte Funktion AirPrint eingeführt. Wie der Name schon erahnen lässt, lassen sich damit Dateien Drucken unerwartet direkt vom mobilen Gerät aus. Vorraussetzung dafür ist allerdings nicht einfach ein netzwerkfähiger Drucker, sondern auch einer der die AirPrint Funktion unterstüzt. Und genau da geht’s dann auch schon los. Man könnte jetzt denken, dass man wenigstens die Drucker an seinem Mac über die Drucker-Freigaben für ein mobiles Gerät im Netzwerk zugänglich machen kann. Aber nein, ganz so einfach ist die Ganze AirPrint Sache dann doch nicht. Oder? Doch genau das geht, wenn man ein kleines Zusatztool auf seinem Mac installiert. Es nennt sich AirPrint Activator und ist kostenlos.

Zuerst muss der Drucker im Netzwerk freigegeben werden. Dazu einfach unter Einstellungen > Drucken & Scannen den gewünschten Drucker auswählen und einen Haken bei “Diesen Drucker im Netzwerk freigeben” setzen

Nach dem Download muss das .zip-Archiv lediglich noch entpackt werden und der entpackte Ordner in den Application-Folder gezogen werden. Danach kann das Programm ausgeführt werden. Jetzt nur noch den Schalter von Off auf On stellen und fertig.

Falls Probleme auftreten sollte, kann ich dieses Video des Entwicklers von AirPrint Activator empfehlen.

Zur AirPrint Activator Homepage

imovie - Google-Suche

iMovie Projekt zu einzelnen Bildsequenzen exportieren

Ich wusste gar nicht, dass man sowas machen kann. Ein Video so exportieren, dass man Einzelbilder erhält. Bei 25 Bilder pro Sekunden, was ja üblich ist für die meisten Videos, also 25 einzelne Bilder. Bei einem 20 Sekunden Spot kommt da schon einiges an Bildern zusammen. Beispielsweise in Kinos ist es wohl üblich, dass Videos sozusagen in ihre Bestandteile zerlegt werden. Mit einem Programm werden die Bilder dann nacheinander wiedergegeben. Da ich einen kleinen Spott, welcher im Kino laufen soll produziert habe, habe ich mich damit befasst und einen kurzen Screencast gemacht in dem ich zeige, wie man ein Video Projekt mit iMovie in Einzelbildsequenzen exportiert.

 

Kaspersky Anti-Virus 2011 – Sicher unterwegs mit Parallels Desktop 6

Windows auf dem Mac, etwas was trotz des tollen Mac OS immer wieder mal bei vielen Mac-Usern im Einsatz ist. Mittlerweile gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man Windows auf den Mac bringt. Einmal mit Apples Tool BootCamp. Dabei wird  Windows auf die Festplatte des Mac installiert. Beim Start des Macs kann man dann zwischen dem Mac OS und der Windows Installation wählen. Eine andere Methode ist die Virtualisierung. Dabei wird Windows parallel zum Mac OS gestartet. Tool dafür sind zum Beispiel das kostenlose VirtualBox oder das für 80€ erhältliche Tool Parallels Desktop 6. Für User die Windows häufig mal benutzen empfehle ich Parallels Desktop 6, weil es meiner Meinung nach einfach das beste Tool ist, um Windows neben dem Mac OS zu benutzen. Mit einem guten Mac kann man mittlerweile sogar anspruchsvolle Spiele wie Call of Duty 6 in seiner Virtuellen Windows-Umgebung spielen. Nicht zu vergessen ist bei jeder Installation von Windows auf dem Mac das Thema Sicherheit. Sicherheit spielt bei Windows eine größere Rolle als bei einem Mac. Daher empfiehlt es sich gerade wenn man Programme wie StarMoney zur Verwaltung von Bankkonten auf seiner Windows Installation benutzt, anständig gegen Viren und Hacker geschützt zu sein. Im folgenden Video zeige ich eine Möglichkeit wie man seinen Computer genau dagegen schützt.


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Perian – Codec-Pack für QuickTime

Apples QuickTime Player ist ja eigentlich ganz schick. Ohne Rand und Bedienelemente beim Abspielen von Medien. Ideal um ein Video in einer Ecke auf dem Bildschirm zu platzieren und dabei weiter zu Arbeiten. Problem an der Sache ist jedoch, dass der QuickTime Player eine ganze Menge gängiger Formate nicht unterstützt. Abhilfe schafft da Perian. Ein kostenloses Codec-Pack für den QuickTime Player.

Liste der durch Perian unterstüzten Formate:

  • AVI
  • DIVX
  • FLV
  • MKV
  • GVI
  • VP6
  • VFW

Mehr Deteils unter www.perian.org

iTunes 10 – Fast schon gut

Die neue iTunes Version 10 ist da und bringt Einiges an guten Sachen mit sich. Zum einen ist es nach meinem Empfinden schneller geworden und auch ein kleines bisschen stabiler. Da ich iTunes nur auf einem Mac benutze weiß ich nicht, wie die Geschichte auf einem Windows Computer aussieht. Der neue Style von iTunes ist Geschmacksache. Da ich aber weitestgehend auf Grau stehe macht sich iTunes 10 auf meinem Desktop recht gut von der Optik. Was allerdings doch schon sehr ungewohnt ist, sind die Buttos zum Schließen, Minimieren und Maximieren. Diese sind jetzt senkrecht statt horizontal angeordnet, was mich immer wieder irritiert. Mit einem kleinen Trick lässt sich das ganze allerdings ändern. Einfach das Terminal aufrufen (am einfachsten in Spotlight suchen) und den Befehl defaults write com.apple.iTunes full-window -1 eingeben. iTunes muss dabei geschlossen sein. Um die Änderung wieder rückgängig zu machen einfach die -1 am Ende durch -0 ersetzen.

Ebenfalls etwas unschön ist meiner Meinung nach das Icon von iTunes 10. Aber auch da lässt sich etwas machen. Undzwar gibt es auf der Seite www.weloveicons.com wunderschöne Icons für iTunes 10. Wie man am Mac ganz einfach Icons ändern kann erklärt Bernd in einem seiner Screencast ziemlich gut. So gefällt mir iTunes 10 dann auch richtig gut. Zu Ping weiß ich noch nicht genau was ich sagen soll. Ich glaube man muss es erst eine Zeit lang benutzen um zu wissen ob man das braucht oder eher doch nicht.

iChat – ICQ, MSN etc. via Jabber Transport

Schon oft habe ich von Freunden und Bekannten die Frage gestellt bekommen, wie man denn ICQ oder MSN am Mac benutzen kann. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man ICQ oder MSN am Mac benutzen kann. Ein Alternative zum vorinstallierten iChat von Apple ist sicherlich Adium. Adium unterstützt eine ganze Reihe von Chatprotokollen und bietet außerdem noch eine Menge netter Features wie zum Beispiel Tabs im Chatfenster. Für MSN könnte man das MSN Tool von Microsoft für den Mac benutzen. Allerdings finde ich das Tool nicht wirklich toll. Die meiner Meinung nach beste Lösung ist Jabber. Jabber ist wie ICQ oder MSN auch ein Chat-Protokoll. Allerdings mit der Eigenschaft, dass es Transporte zu anderen Protokollen erstellen kann. Das bedeutet, dass das Jabber Protokoll beispielsweise mit dem ICQ Protokoll kommunizieren kann und damit so zu sagen viele Chat Protokolle in sich vereinen kann. Jabber ist eins der wenigen Protokolle die neben GoogleTalk, AIM und MobileMe von Apples iChat unterstützt werden. Die Idee ist also, dass man einen Jabber-Account mit den gewünschten Transporten einrichtet und dann diesen Account in iChat verwendet. Wie das geht möchte ich in folgendem Video zeigen:

(Sorry für die schlechte Qualität des Videos. Ich bin noch ein in der Experimentierphase in Sachen Video Produzieren.)

Wifi am Mac – Eine Sache die man erst mal verstehen muss

Man kauft einen Mac und freut sich, dass die Wifi-Karte mit N-Standart (Max. Übertragungsrate 300 MB/s) direkt schon eingebaut ist und man nun eine schnelle W-LAN Verbindung hat. Man verbindet sich mit einem Netzwerk und die kleine anzeige oben in der Menüleiste zeigt vollen Empfang an. Richtig – Sie zeigt es an aber das war’s dann auch. Denn die Anzeige in der Menüleiste zeigt mit ihren vier Unterteilungen nicht den Status des aktuell verbundenen W-LAN Netzwerkes an, sondern nur, dass der Mac mit einem WiFi Netzwerk verbunden ist. So kommt es also, dass hin und wieder die W-LAN Verbindung weg ist und der Mac einen in dem Glauben lässt man habe vollen Empfang.

Wie der Empfang denn nun wirklich ist, zeigt das Tool iStumbler. Mit dem Tool werden alle zur Verfügung stehenden Netzwerke in der Umgebung aufgelistet und deren Signalstärke angezeigt.

Download iStumbler

wifi-mac