Der zweite Tag auf dem 25c3 in Berlin startete unter andrem mit dem Jahresrückblick des CCC in Sall1 des Berliner Congress Center. Ich habe den Vortrag via Livestream verfolgt. Vorab möchte ich sage, dass er sehr gut und vor allem auch sehr lustig war. einige Passagen waren sehr lustig, was nicht zuletzt durch die lockere Art der Redner kam. Mit einem Berliner Dialekt wurde die Themen des Jahres 2008 nochmal aufgerollt.
Der Rückblick – Zusammenfassung
Begonnen hat das Jahr mit dem Debakel der Wahlcomputer bei der Hessenwahl am 27. Januar. Bei den Geräten wurden Fehler festgestellt, welche aber nicht für das Wahlergebnis ausschlaggebend waren. Weiter ging es dann mit den Bayer, welche sich dummerweise verplappert haben und damit kund machten, dass sie den Bundestrojaner bereits jetzt schon einsetzten möchten um Skype abzuhören. Der Bundestrojaner blieb das so ziemlich den ganzen Rest des Jahres2008 in aller Munde. Zum Abschluss des Januars kam dann noch der Hack des Mifare Chips, was sich ebenfalls durch das ganze Jahr zog. Weiter ging es dann im Februar vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe mit dem Verfahren zum Thema Digitale Intimsphäre. Mit Scherzen der Sprecher wie “…Ein Besuch im Bundesverfassungsgericht ist sehr empfehlenswert, also wenn ihr mal da vorbei kommt haltet mal an. … Dort macht es noch Spaß um die Demokratie zu kämpfen…” wurde das Publikum immer wieder zum Lachen gebracht. Der März war so ziemlich das Top Thema des ersten Quartals 2008. Der Fingerabdruck des Innenmeisters Schäuble. Der CCC war mit dem Fingerabdruck in einigen Tageszeitungen und im Fernsehen. Sie schafften es auch auf die Titelseite der Bildzeitung, was in meinen Augen kein Erfolg ist, weil es eben die Bildzeitung ist. Nichts desto trotz erregte der CCC mit dem Thema einen großen Andrang der Presse. In dem Vortrag wurde es wie folgt ausgedrückt: “Es war eine der heißesten Wochen, pressemäsig”. In einer Hochschule in Salzburg wurde das Sicherheitspolizeigesetz verabschiedet. Weiter Dinge die im März waren oder nicht waren sind unter Andrem die cccBit. Sie fand in diesem Jahr nicht statt. Was im April statt fand, war die Easterhegg in Köln, was von einem der Sprecher als Familienveranstaltung bezeichnet wurde. Im Mai kam die Diskussion über die neue Gesundheitskarte.
Der Juni machte brachte wieder viel Aufregung. Stasi 2.0 ist das Stichwort.

Als sei das nicht schon genug, gab es noch die Telekomaffäre

In diesem Jahr fand im Juli die AKK statt

Einen kleinen Ausschlag auf der Presse Stress Skala, wie es die Redner ausdrückten, verursachte der TNS Infratest. Warum das nun so war, kann ich leider nicht sagen, da der Livestream ab und zu unterbrochen wurde und mir somit ein ganzer Teil des Vortrages fehlt. Wer weiß warum der TNS Infratest bei dem CCC für etwas Stress sorgte, kann es als Kommentar posten. Am 1. August wurde in Deutschland die Steuer-ID zugewiesen. Ein Special wie es die Moderatoren ankündigten, war wieder einmal ein Platz in der Bildzeitung. Wie schon mal erwähnt ist fraglich ob dies nun als Erfolg oder Misserfolg zu Werten ist. Der CCC davon sicherlich nicht begeistert. Der Titel des Artikels war “Vor ihnen ist kein Bankkonto sicher”. Nun ja kann man jetzt von halten was man will. Weiter ging es mit einem Thema, was bisher immer noch nicht wirklich ausgefochten ist - Chinesewall. Auf der Folie zum Thema war die Überschrift “Chinesewall – Internetzensur gibt es nicht nur in China” zu lesen. Über den September kann ich leider nichts schreiben, da zu der Zeit, wie schon mal gesagt, die Verbindung sehr schlecht war und das Video hakte. Im Oktober fand die Debatte über den elektronischen Personalausweis. Das Thema Biometrie ist auf der diesjährigen 25c3 ein oft genutztes Wort. Mehr Infos zum Thema Biometrie gibst unter http://www.ccc.de/biometrie/ . Dann fehlt mir leider wieder ein ganzes Stück. Im November war Internetzensur bei Wikipedia ein Thema. Das Cover von einem Album der Rockband Scorpions gab den Anlass dazu. Der Dezember beschäftigte sich mit dem Datenschutzgesetz. Die Frage war, ob es in das Grundgesetz gehört. Meine Meinung dazu, eigentlich etwas Sinnlos, da mittlerweile so gut wie fast jede Woche eine neuer Datenskandal öffentlich wird und Banken selbst aus dem dicksten Schlamassel mit einem Blauen Auge hinaus kommen – siehe Finanzkrise. Dann stockte die Übertragung schon wieder. Was ich mitbekommen habe, war das Wort des Jahres. Es lautet Finanzkräftige. Darauf sagte ein, dass das Wort für das kommende Jahr Datenklau sei. Weiter ging der Vortrag mit dem der Nacktscannerdebatte. Nachdem die Bildzeitung ihren Artikel dazu veröffentlicht hatte, war alles vorbei, weil man nun gar nicht mehr versuche müsse jemanden zu überzeugen, so die Redner.
