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Digitale Überbleibsel

Vor einigen Minuten strahlte das ARD die Tagesthemen aus, wo ein Beitrag die Anonymität im Internet gezeigt wurde. Bereits um 20:56 wurde auf dem Blog der IBM ein Artikel veröffentlicht, der ebenfalls dieses Thema aufgreift. In dem Artikel wird -wie auch in den Tagesthemen- über die Informationen, die wir selbst jeden Tag im Internet hinterlassen berichtet. In den Tagesthemen wurde speziell darauf aufmerksam gemacht, dass die Daten auch nur sehr schwer wieder aus dem Netz heraus zu bekommen sind. Die Tagesthemen bezogen sich auf Homepages über sich selbst oder soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Alles was man abgibt, bleibt auch hieß es. Auf dem Blog der IBM wird dazu geraten mal auszuprobieren, was passiert,wenn man sich nur einen Google Alert auf seinen eigenen Namen abonniert. Darunter wird auf einen Link verwiesen. Man gelangt zu einer Seite, auf der 12 Tips zu finden sind, wie man sich selbst und seine Daten im Internet besser kontrollieren kann. In dem ersten Tip zum Beispiel heißt es, dass man sich bevor man etwas einstellt, sich gut überlegen sollte was man einstellt und wie viel man zum Beispiel von seiner Vergangenheit Preis geben möchte. Heute ist es fast schon eine Ausnahme, wenn bei der Job-Suche nicht auch die digitale Vergangenheiten durchleuchtet wird. In dem Beitrag aus den Tagesthemen fügt ein Experte noch hinzu, dass es keine Anonymität im Internet gibt. Er vergleichte das Veröffentlichen von privaten Daten im Internet mit einem Tatoo, was man sich in der Jugend mal machen lassen hat und es nun bereut.

Ich selbst denke, dass es darauf  ankommt, was man im Internet Preis gibt. Hätte ich Angst davor eine Email-Adresse oder einen Namen im Internet anzugeben, würde ich sicherlich nicht hier bloggen. Dienste wie Twitter, Facebook, MySpace etc. würde es mit dieser Einstellung gar nicht geben. Daher ist es wichtig, dass man positiv im Internet auffällt. Jedoch habe ich ohne Zweifel Respekt vor dem Internet.

Anonym bleiben oder vielleicht doch nicht…..?

Wir leben in einer Zeit, aus der das Internet nicht mehr wegzudenken ist. So gut wie jeder hat einen Internetanschluss. Der Trend geht sogar in die Richtung, dass man sich auch Unterwegs im Netz bewegen kann. Das Web 2.0 ist mittlerweile auch ein wichtiger Bestandteil im World Wide Web geworden. Für das kommende Jahr ist sogar die verstärkte Entwicklung am Web 2.0 gefragt. In meinem Artikel IT – Top Themen 2009 habe ich bereits schon darüber geschrieben. Auf der anderen Seite der modernen Technikwelt, stehen die Datenschützer. Andauernd gibt es neue Tools die das anonyme Surfen im Internet versprechen. Datenskandale schockierten uns alle in den letzten Wochen: Es geht immer nur um Daten. Datenklau ist im Hacker Business eines der Schwerpunkte. Mit den Daten von von vielen Menschen wird sogar Handel betrieben. Wenn man das Web 2.0 mal von dieser Seite betrachtet, dann überlegt man sich vielleicht zweimal ob man sich nun einen Account bei Twitter, Facebook, MySpace etc. macht. ich werde trotzdem weiterhin ein treuer Twitterfreund bleiben. Ich denke, dass genau das auch mehr oder weniger die Absicht des Web 2.0 ist, nämlich dem User die Angst vor dem Internet zu nehmen. Ist jetzt vielleicht etwas doof ausgedrückt. Aber wenn man etwas Ahnung hat und will, dann bekommt man über fast jeden alle Daten.