Posted on 28 Dezember 2008 by Marc Schnitzius

Das Top Thema der nächsten Tag ist, denk ich ohne Frage der 25c3 in Berlin. Alles was jenseits von gut und Bösen wird sich in diesen Tagen im Berliner Congress Center (BCC) finden lassen. Unter dem Motto “Nothing to hide” hält der Chaos Computer Club seine 25. Chaos communication Congress ab. Die heutigen Themen waren unter anderem E-Voting und die Sicherheitsprobleme in Bezahlungssystemen mit Smart Cards. Wer leider, wie ich, nicht in Berlin dabei sein konnte, hatte die Möglichkeit sich die Livestreams aus den drei Sälen im Internet anzugucken.
Zu den Livestreams
In den folgenden vier Tagen werden Vorträge über alternative Energiegewinnung, der Betrieb eines eigenen GSM-Netzes, Gendatenbanken, Internet-Sicherheit, Verschlüsselungstechniken, Sicherheitspolitik, der Hackerparagraph und Information Warfare anhand der Beispiele Estland und Georgien. Ein Programmführer des Events lässt sich auf der Webseite des 25c3 finden.
Wie schon gesagt, kann ich leider nicht an der Veranstaltung Teil haben. Ein Journalist von Gulli: news teilte mir per Mail mit, dass die Computersysteme der 25c3 bis auf einen kleinen Ausfall von 15 Minuten stabil liefen. Via Twitter konnte ich erfahren, dass es sogar noch Tickets für das Ereignis zu bekommen sind.

Ich selbst habe die Livestreams der Vorträge über “Hacking the iPhone”, “Messing Around with Garage Doors” und den letzten Vortrag des Tages “Kurt Göbel – I do not find into this century” geschaut. Auch wenn ich nur das beurteilen kann, was ich über den Livestream gesehen habe, sage ich, dass mir die Beiträge sehr gut gefallen haben. Der letzte Beitrag “Kurt Göbel – I do not find into this century” hat nochmal den krönenden Abschluss zum Besten gegeben.
Bilder des Tages

Posted on 27 Dezember 2008 by Marc Schnitzius
Weihnachten bringt immer wieder Überraschungen mit sich. für mich ist TalkingNote eine. TalkingNote ist Twitter am Telefon. Bequem die Updates der Freunde über das Telefon anhören. Der Entwickler Thorsten Zoernert hat am 24.12.08 als Weihnachtsgeschenk die Nutzung von TalkingNote kostenlos zur Verfügung gestellt. Er sagt, dass er den Code schon seit dem 15.04.2008 fertig habe. Hinter dem Projekt steckt die Idee, Tweets immer bequem per Telefone oder wenn man beispielsweise im Auto sitzt abzurufen. In dem Beispiel mit dem Auto, hat man mit TalkingNote eben den Vorteil, dass man die Updates schön durch das Headset vorgelesen bekommt, zudem man während der Fahrt sowieso auch nicht auf ein Display von Handy, PDA etc. schauen darf. Zudem ist es für all diejenigen ein Vorteil, die Unterwegs nicht mit Internet ausgestattet sind.
In den Genuss von TalkingNote kommt man ganz einfach. Unter der Adresse http://www.talkingnote.de/twitter/ gibt an einfach seine Zugangsdaten von Twitter ein. Auch das Password. Auf der Seite von TalkingNote wird darauf hingewiesen: “Das Passwort wird zur Zeit benötigt, um die Friends-Timeline zu lesen (API: http://twitter.com/statuses/friends/). Sollte jemand eine Möglichkeit kennen, dies zu umgehen, dann bitte eine Direct Message oder Reply per Twitter an twitter.com/zoernert senden, denn mir gefällt die Speicherung von Passwörtern nicht und ich will sie so schnell wie möglich abstellen. Danke!”. Der Entwickler schwört darauf, dass die Passwörter nur in der Datenbank bleiben. Nachdem man nun die Zugangsdaten eingegeben hat, klickt man nur noch auf den Button Rufnummer erstellen und schon bekommt man eine Rufnummer mit der Ortsvorwahl von Cottbus. Damit wird gewährleistet, dass man auch mit einer Flatrate seine Tweets abrufen kann. Da die meisten Menschen einen DSL Anschluss mit Telefonflat haben, ist es also kein Problem bequem im Wohnzimmer auf der Coutsch zu sitzen und seine Tweets beim Fernsehen gucken ins Ohr geplappert zu bekommen. Das System funktioniert dabei so einfach wie genial, und zwar ist jeder unter Rufnummer eine Twitter Account hinterlegt. Die Tweets der Freunde werden dann von der Rufnummer abgerufen und Mittels eines Sprachparser in eine WAV Datei umgewandelt. Das was dort umgewandelt worden ist, ist dann das was man auf der anderen Seite des Telefons ausgespuckt bekommt.
Das Besondere bei dieser Funktionsweise ist, dass die üblichen Kurznotationen von Twitter und die Einschränkung von Sprache beachtet werden. Eine weitere Besonderheit, die das abrufen per Telefon noch besser schützt, ist die, dass man mit dem drücken der Taste 6 auf dem Telefon für jeden Tweet ein einfach zu merkendes Password eingeben kann. Dieses Password kann dann auf der Seite abgerufen werden. Die Passwörter werden automatisch generiert und das so, dass man sie sich einfach im Kopf merken kann. Nun stellt man sich doch die Frage, wie das funktioniert mit den Nummer, wo sind die Nummer. Die Antwort auf die Frage ist kurz und schmerzlos. Die Nummern sind auf einem VOIP Server gespeichert. Sie liegen dort in einem Pool mit einer ganzen Menge anderer Nummern. Auf den Twitter User kommt je eine Nummer, womit er eben, wie auch schon gesagt, seine Tweets abruft.
Natürlich gab und gibt es auch Probleme bei einem solchen Projekt. Da das aber der Entwicklung von etwas was es so noch nicht gibt normal ist, ist es nicht weiter schlimm. Wie schon mal angesprochen besteht immer noch das Problem mit den Passwörtern des Twitter Accounts. Die API von Twitter macht eine Menge möglich und ist auch ziemlich schnell. Jedoch erlaubt sie nicht, Zugriffe auf die Friends Liste, wobei man auf diese Liste auch von der Website aus zugreifen könnte. Dies hätte aber dann für den User von TalkingNote den Nachteil, dass er ewig am Telefon warten muss, da dies eine sehr hohe Anfrage zwischen TalkingNote und Twitter bedeuten würde.
Das Kernstück der Anwendung basiert auf PHP, da dort nach Aussage des Entwicklers die Einbindung von Stringverarbeitungen am einfachsten sei. Das System ist zur Zeit auf 200 parallele Anrufe ausgelegt.
Das ist ja nun schon mal alles gut und schön, aber in dem System fehlt leider noch die Antwortmöglichkeit auf Tweets, da bislang keine Spracherkennungssoftware gefunden wurde, mit der dies möglich wäre.
In einem Gespräch mit dem Entwickler Thorsten Zoernert erklärte er, dass TalkingNote ein Gadget besonders für ältere Twitter User ist. Bei der älteren Zielgruppe wird für Kommunikation oftmals lieber zum Telefon statt zum Computer gegriffen. Sie rufen dann einfach ihren Account an und erfahren so was ihre Freunde gerade so treiben. Weiter sagt Zoernert, stellt man sich Twitter mal in einem Unternehmen vor, so könnte ein vorgesetzter einfach per Telefon die Frage beantwortet bekommen: Was machen meine Mitarbeiter gerade?.
Ich selbst bin auch User von TalkingNote und finde es eine klasse Idee. Noch ein paar Feinabstimmungen und das System ist ein voll und ganz gelungenes Projekt. Aber man kann gespannt bleiben auf weitere Änderungen in dem System, denn zur Zeit befindet es sich in einer Beta Phase. Wann die finale Version kommt, ist bislang noch nicht bekannt.
Posted on 24 Dezember 2008 by Marc Schnitzius
Der niemals endende Kampf. PC oder Konsole, eine Frage die viele beschäftigt aber auf die nicht jeder sofort eine Antwort hat. Es ist aber zugegeben wirklich nicht so einfach wenn man sich zwischen einer Konsole und einem PC System entscheiden soll. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Die Konsole kauft man und man wird alle kommenden Spiele in dieser Zeit mit einer perfekt abgestimmten Grafik spielen ohne Ruckeln etc. wie man es vom Computer kennt. Man kauft einen Computer und etwa ein bis ein einhalb Jahre später gibt es wieder Spiele die man nur noch auf der niedrigsten Grafikeinstellung oder gar gar nicht mehr spielen kann. Das ist ein klares Plus für die Konsole. Nehmen wir mal das aktuellste Produkt aus dem Hause Sony, die Playstation 3. Eine Revolution in der Welt der Konsolen. Etwa 399€ kostet das gute Stück und bietet ein Spieleerlebnis der besonderen Art. Die Playstation 3 steht für umwerfend Realistische Grafik. Wenn man dieses Erlebnis aber in vollen Zügen genießen möchte, wird man um einen LCD oder einen Plasma Fernsehbildschirm, welcher noch HD-Ready sein sollte nicht drumherum kommen. So kommt man im Beispiel Playstaion 3 schnell zu einem teuren Vergnügen. Wenn man sich eine PC zulegt kommt es immer ganz darauf an was man mit ihm machen will. Hat man vor Grafikhammer wie Crysis zu spielen sollte man sich schon System in der Preisklasse 600 bis 800 Euro umschauen.Wenn man jedoch einfach ein Computersystem für Multimedia und Office Anwendungen benötigt, reichen 300 bis 500 Euro vollkommen aus. Wenn man nun der Usergruppe der Office Systeme angehört, ist eine Konsole natürlich unrelevant. Der Gelegenheitspieler wird mit mit 800Euro gut hinkommen und wird auch eine gute Grafik genießen können. Ein weiterer Vorteil am Computer ist natürlich, dass man ihn nicht nur zum Spielen nutzen kann sondern auch mit ihm durchs Internet surfen kann und noch viele andere Dingen wie digitale Bildbearbeitung etc., was mit einer Konsole nicht möglich ist.
Falls einem aber für einen neuen PC nicht das Geld reicht oder es ihm einfach zu schade dafür ist, bleibt noch die Möglichkeit die bestehenden Hardwarekomponenten zu tunen, sagt der Volksmund. Falsch sage ich. Um eine wirklich sichtbare Leistungssteigerung zu erzielen muss man seine Systemleistung um etwa 30% steigern. Da das aber wahrscheinlich kein PC lange mitmacht ist Overclocking keine gute Lösung. Zum Schluss bleibt eigentlich noch zu sagen wenn man einen Computer kaufen will sollte man einen Computer kaufen der den Anforderung die man jetzt stellt entspricht und nicht denen denen er vielleicht in eine Jahr entsprechen soll. Die Konsole ist sicherlich eine Alternative zum PC aber ich denke es ist nicht die Optimale da der PC vielseitiger ist. Das muss aber letztendlich jeder mit sich selbst aus machen.