Bei mir kommt es immer mal wieder vor, dass ich zum Beispiel ein CMS oder eine Groupware oder ähnliche Dinge ausprobieren möchte. Meistens braucht man dafür Datenbanken und dies und das. Wenn man dann alles installiert hat, funktioniert nicht alles wie es soll und man installiert es nochmal. Einfacher wäre es doch, wenn man für solche Experimente einen separaten Server verwenden kann. Ich habe das Problem gelöst, indem ich Ubuntu einmal in einer Virtualbox installiert habe und dann mit dem Packet XAMPP einen vollständigen Webserver eingerichtet habe, auf welchem ich nach Herzenslust experimentieren und zerstören kann.Worum es nun eigentlich geht ist XAMPP. Mit diesem Paket wird ein voll funktionsfähiger Webserver auf dem lokalen PC installiert. Es enthält Apache, MySQL, PHP und Perl und spart eine Menge Installationsaufwand. Oben habe ich meinen Anwendungsfall für XAMPP schon beschrieben. Natürlich kann man auch eine Webseite auf diesem Server hosten.
Download und Anleitung zur Installation gibt es hier.
Das Thema Backup ist so wie ich finde ein recht aktuelles Thema. Ab und an berichten Chip, heise usw. darüber. Ich habe mich mal nach einem Programm zur Erstellung von Backups umgeschaut und bin dabei auf FlyBack gestoßen. Mit FlyBack man Backups seiner Daten auf einem Datendräger schnell und einfach erstellen. Jetzt mögen viele sagen, dass die Methode seine Daten auf einer externen Festplatte zu sichern veraltet ist. Da stimme ich zu, allerdings habe ich gerne mal noch eine Kopie meiner Bilder, Videos oder Lieder um sie zum Beispiel mal schnell bei Freunden zu zeigen. Bei einem online Backup wie zum Beispiel SpiderOAK müssen die Daten erst über eine gesicherte Verbindung zum PC übermittelt werden, was je nach Datei einige Zeit dauert. Für Unterwegs ist das nicht gerade von Vorteil.
Kommen wir nun zur Installation von FlyBack. Dazu muss FlyBack ersteinmal heruntergeladen und anschließend entpackt werden. Ich habe den Ordner flyback in mein Home Verzeichnis (/home/marc/) entpackt. Nun müssen noch ein paar Pakete installiert werden, damit die Python Script von FlyBack auch so arbeiten wie sie sollen. Dazu muss im Terminal der Befehl sudo apt-get install python python-glade2 python-gnome2 python-sqlite3 python-gconf rsync eingegeben werden. Ich hatte aus welchen Grund auch immer, das Problem, dass ich keine Schreibrechte in dem Verzeichnis von FlyBack hatte und somit die Anwendung nicht richtig Ausführen konnte. Um das Problem zu beheben, habe ich den Befehl sudo chmod 777 ~/flyback/* im Terminal benutzt. Danach kann nun ein Starter auf dem Desktop oder wo auch immer angelegt werden, um FlyBack wie ein ganz normales Programm zu öffnen.
Hier muss natürlich nun der Pfad angegeben werden, in dem der flyback Ordner mit der Startdatei flyback.py liegt.
FlyBack kann aber auch noch ein bisschen mehr. Zum Beispiel kann bei den Einstellungen ein CronJob abgesetzt werden, damit FlyBack zum Beispiel alle 24 ein Backup eines bestimmten Ordners erstellt. Außerdem kann eingestellt werden, wann alte Backups automatisch wieder gelöscht werden sollen usw. Toll an FlyBack finde ich, dass das Backup nicht ein Image Datei ist oder sonst irgendeine, Format besitzt, was dann auch nur mit FlyBack wieder geöffnet werden kann, sondern einfach ein Ordner flyback mit den für das Backup ausgewählten Verzeichnissen auf einem definierten Speichermedium erstellt wird.
Aptana Studio ist eine Development Umgebung mit vielen tollen Funktionen. Unter anderem kann man nach installieren von Plug-Ins zum Beispiel AdobeAIR Programme, WebApps für das iPhone oder Tools für Nokia Handy entwerfen. In diesem Screencast möchte ich die Installation von Aptana Studio als Standalone Applikation unter Ubuntu 9.04 zeigen. Alternativ dazu kann man Aptana Studio auch als Plug-In zu Eclipse installieren.
Bevor mit der Installation begonnen werden kann, muss das Paket Xulrunner über die Paketquellen installiert werden.
Auf meinem Ubuntu-Desktop ist Mac4Lin installiert, daher der Mac Look. Bitte dadurch nicht irritieren lassen. Alles heißt genau so wie bei dem gewöhnlichen Ubuntu-Desktop und es funktioniert auch alles genau so.
Zarafa, die Microsoft Exchange Alternative (Zarafa Server). Hier in diesem Video von Phipz aus dem Podcast Mein iPhone und ich wird die Installation unter Linux super gut erklärt. Schaut mal rein!