Tag Archives: Linux

Video Encoder für die Command Line

Gerade habe ich einen Screencast zur Installation von Aptana Studio unter Linux veröffentlicht. Aufgenommen habe ich das Video mit dem Tool RecordMyDesktop. Das Programm speichert das Video in dem Format .ogv, was ein wirklich total doofes Format ist. Ich musste erst mal eine Weile nach einem Encoder suchen, um es anschließend bei Vimeo.com hoch zu laden. Mein erster encode Versuch mit dem Videobearbeitungsprogramm Kino, ging in die Hose. Das Video war am Ende zu groß und das Format, welches ich haben wollte hatte es auch nicht. Anschließend habe ich diverse andere Encoder ausprobiert, mit denen ich zum gleichen Ergebnis kam. Nach ein bisschen Googlei bin ich auf Mencoder aufmerksam geworden. Mencoder ist ein Converter für die Command Line. Nachdem ich raus hatte, wie man Mencoder über das Terminal bedient, funktionierte das Encodieren reibungslos und ich konnte mein Video ohne Probleme bei Vimeo.com hoch laden.

Mencoder Installieren
Mencoder lässt sich bequem aus den Paketquellen über Synaptic installieren. Einfach bei der Suche “mencoder” eingeben und dann mencoder, omgrip und ogmrip-doc installieren.

Nun kann man das Programm mit dem Befehl “mencoder” über das Terminal aufrufen. Allerdings wird man mit dem Befehl “mencoder” nur eine Fehlermeldung angezeigt bekommen. Um nun ein Video in ein anderes Format umzuwandeln, muss der Befehl “mencoder INPUT_FOLDER.ogv -ovc xvid -oac mp3lame -xvidencopts pass=1 -o OUTPUT_FOLDER.avi” eingegeben werden. Um eine Liste der möglichen Konfigurationen zu erhalten, muss der Befehl mencoder -ovc help eingegeben werden. Wenn nun alles so konfiguriert ist, wie man es haben möchte, kann das Encodieren beginnen. In meinem Fall ging das recht schnell, da mein Video nur 3:48 Minuten lang war.

Hier ein Bild von meiner Encodierungu
mencoder_-ovc.png

Screencast zur Installation von Aptana Studio auf Ubuntu

Aptana Studio ist eine Development Umgebung mit vielen tollen Funktionen. Unter anderem kann man nach installieren von Plug-Ins zum Beispiel AdobeAIR Programme, WebApps für das iPhone oder Tools für Nokia Handy entwerfen. In diesem Screencast möchte ich die Installation von Aptana Studio als Standalone Applikation unter Ubuntu 9.04 zeigen. Alternativ dazu kann man Aptana Studio auch als Plug-In zu Eclipse installieren.

Bevor mit der Installation begonnen werden kann, muss das Paket Xulrunner über die Paketquellen installiert werden.

Auf meinem Ubuntu-Desktop ist Mac4Lin installiert, daher der Mac Look. Bitte dadurch nicht irritieren lassen. Alles heißt genau so wie bei dem gewöhnlichen Ubuntu-Desktop und es funktioniert auch alles genau so.

Aptana Installation auf Ubuntu from Marc Schnitzius on Vimeo.

In dem Video habe ich einmal etwas aus dem Browser in die runAptana.sh Datei kopiert. Die beiden Zeilen Code sind die Folgenden:

export MOZILLA_FIVE_HOME=/usr/lib/xulrunner
/usr/local/aptana/AptanaStudio

Download Aptana www.aptana.com

Mac4Lin in Neuer Version

Mac4Lin, das Apple Tuning-Kit für den Linux Desktop ist seit kurzem in einer neuen Version zu haben. Ich habe es heute morgen mal runtergeladen und auf meinem Desktop und meinem Netbook installiert. Nun sind Features wie ein transparentes Panel oder die schicken Leopard Folder möglich. Sieht schickt aus und ist einfach zu installieren. Vor der Installation des neuen Mac4Lin empfehle ich, das alte zu deinstallieren. Dazu gibt es ein Script, was sich Mac4Lin_Uninstall_v1.0_RC.sh nennt.  Anschließend kann man Mac4Lin v1.0 so installieren wie hier beschrieben.

Open Source based Desktop Benchmark für Linux

Es war wieder Linux Tag und dort wurden einige neue Dinge aus dem OpenSource Bereich gezeigt. Unter anderem wurde auch ein Prototyp eines Benchmark Tools für den den Linux Desktop gezeigt. Angeblich sei es insbesondere für Unternehmen sehr wichtig, bei Aufbau ihrer Infrastruktur Benchmark Ergebnisse auf dem Tisch zu haben. Bislang gab es keine gescheite Lösung für die Benchmarks am Linux Desktop.

Expose Effekt in CompizFusion aktivieren

Viele werden ihn kennen. Den netten Expose Effekt, wie es ihn auch beim Mac gibt. Mit CompizFusion ist es möglich, diesen auch unter Ubuntu zu nutzen. Soweit ganz einfach. Nur mir geht es oft so, dass ich nicht richtig weiß, welche Einstellungen ich haben muss, um einen bestimmten Effekt zu bekommen. Darum schreibe ich hier nun, wie die Einstellungen für den Expose Effekt lauten.

Natürlich muss CompizFusion installiert sein. Aufgerufen werden kann es dann, über System CompizConfig Einstellungs-Manager (im Abschnitt Darstellung).

expose01

Nun unter Fensterverwaltung Skalieren wählen und bei Fensterauswahl initiieren eine Tastenkombination hinzufüge (ich benutze Strg + Tab). Selbstverständlich muss ein Haken bei Skalieren aktivieren gesetzt werden.

Aussehen könnte das Ganze anschließend dann etwa so

expose2.png

Wie man den Mac Look, welcher auf dem Bild zu sehen ist installiert, findet ihr hier.

Tweets via Ubuntu Konsole senden

Die Tage bin ich mal auf die Idee gekommen, dass es doch sehr nerdy wäre, wenn ich meine Tweets über das Terminal schreibe und empfange. Wie man Tweets über das Ubuntu Terminal senden kann habe ich dann relativ schnell herausgefunden. Eine Art vollwertiges Twitter Tool für das Terminal habe ich allerdings nicht gefunden. (Tips und Vorschläge bitte als Kommentar unter den Artikel posten!) Nun aber zum eigentlichen Thema. Wie sendet man nun einen Tweet via Terminal. Zuerst muss das kleine Programm curl mit dem Befehl “sudo apt-get install curl” installiert werden. Anschließend muss “curl -u username:password -d status=”Die Nachricht” http://twitter.com/statuses/update.xml” dann nur noch Enter drücken und das wars. Der Tweet ist dann gesendet.

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Pidgin: Login Error ICQ

Seit ein paar Tagen kann ich mich nicht mehr mit Pidgin bei ICQ anmelden. Jetzt habe ich mal ein bisschen im Netz geschaut und habe dann die Version 2.5.5 von Pidgin gefunden. Der Download von der Pidgin Homepage hat zwar funktioniert, aber die Installation nicht. Also habe ich nochmal ein bisschen gesucht und die DEB Files von Pidgin 2.5.5 gefunden und runter geladen. Bin dann über das Terminal in das Verzeichnis, wo die Dateien liegen gegangen und habe dann mit “sudo dpkg -i *.deb” die DEB Files installiert. Vorher muss man natürlich die alter Version entfernen. Nun funktioniert mein ICQ via Pidgin wieder wunderbar. In den Paketquellen scheint die aktuelle Version 2.5.5 noch nicht drin zu sein, deswegen auch keine Meldung bei der Automatischen Aktualisierung.

Hier der Link zu den DEB Files von Pidgin 2.5.5 http://www.getdeb.net/release/3962

Nautilus Image-Converter

Angenommen man hat eine Menge Bilder von der letzten Party oder dem letzten Geburtstag gemacht und möchte nun ein paar der Bilder an Freunde und Bekannte verschicken, oder sie im Internet hochladen. Problem ist, dass man die Bilder mit einer hohen Auflösung aufgenommen hat und der Upload oder das Senden der Mail ewig dauert. Hier ist der Image-Converter für den Dateibrowser von Ubuntu die Rettung. Mit dem Image-Converter ist es möglich, die Auflösung einzelner oder auch mehrerer Bilder schnell und einfach zu reduzieren. Einfach das Bild oder die Bilder markieren, Rechtklick und dann Resize Images drücken und die gewünschte Größe für das Foto eingeben und bestätigen. Dann je nach dem ob man viele Bilder konvertiert etwas warten und fertig. Zuvor muss das Tool natürlich installiert werden. Das geht wie bei den meisten anderen Anwendungen via Synaptic. Dort einfach nach “nautilus imgae converter” suchen und installieren.

Ich finde das Tool sehr hilfreich, da es zum einen schnell und einfach die Auflösung von mehreren Fotos ändern kann und zum anderen, weil es einfach über das Kontextmenü im Dateienbrowser zu erreichen ist. Mein Fazit zu Nautilus Image Converer – Top!