Tag Archives: Mac4Lin
Audio/Video Chat in Pidgin
Wie bereits schon erwähnt ist es bald soweit und die Version 9.1 des Linuxsystems Ubuntu ist fertig für unsere Rechner. In den Paketquellen der Beta habe ich Pidgin in Version 2.6 gefunden und installiert. In den Paketquellen von Ubuntu 9.04 ist diese Version leider noch nicht drin. Was so toll an der Version 2.6 ist, sagt schon die Überschrift dieses Beitrags. Von nun an sind Audio und Video Calls via Pidgin in allen unterstützenden Protokollen möglich. Wie man nun die neue Version installiert erkläre ich jetzt:
Zuerst muss der der Schlüssel zum PPA (Personal Package Archive) zu Deutsch eigenes Paketarchiv hinzugefügt werden. Das machen wir über folgenden Befehl im Terminal
sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com \ 67265eb522bdd6b1c69e66ed7fb8bee0a1f196a8
Anschließend kann das Paket zu den Quellen mit dem folgenden Befehl hinzugefügt werden
echo deb http://ppa.launchpad.net/pidgin-developers/ppa/ubuntu \ `lsb_release --short --codename` main | \ sudo tee /etc/apt/sources.list.d/pidgin-ppa.list
Nun muss nur noch ein Update gemacht werden. Dabei wird der Update Manager merken, dass es eine neue Version von Pidgin gibt und sie installieren. Um ein Update via Terminal durchzuführen sind die folgenden Befehle notwendig
sudo apt-get update sudo apt-get upgrade
Damit das Update wirksam wird, muss Pidgin neu gestartet werden.
Für jene, die die Mac4Lin Oberfläche in ihrem Ubuntu System benutzen, gibt es noch etwas zu beachten. Da durch das Update alle alten Pidgin Daten mit denen der neuen Version Überschrieben wurden, wurde dabei auch das Design von Mac4Lin gelöscht. Die Themendaten von Mac4Lin müssen also mit den aktuellen ersetzt werden. Wie das genau geht, steht in der Installationsanleitung von Mac4Lin

Gloobus-Preview – Apples Quick Look auf Ubuntu
Wieder mal habe ich etwas gefunden, was mein Ubuntu ein Stück mehr wie Mac OS X aussehen lässt. Es handelt sich hierbei um Gloobus-Preview, was die Quick Look Funktion von Apples Mac OS X auf den Ubuntu Desktop bringt. Zwar ist Gloobus-Preview ist zwar nicht ganz so perfekt wie der große Bruder von Apple, aber das kann in den kommenden Versionen ja noch so werden. Um Gloobus-Preview zu benutzen, muss eine Datei mit einem einfachen Klick ausgewählt werden und dann die Space taste gedrückt werden.
Mac4Lin in Neuer Version
Mac4Lin, das Apple Tuning-Kit für den Linux Desktop ist seit kurzem in einer neuen Version zu haben. Ich habe es heute morgen mal runtergeladen und auf meinem Desktop und meinem Netbook installiert. Nun sind Features wie ein transparentes Panel oder die schicken Leopard Folder möglich. Sieht schickt aus und ist einfach zu installieren. Vor der Installation des neuen Mac4Lin empfehle ich, das alte zu deinstallieren. Dazu gibt es ein Script, was sich Mac4Lin_Uninstall_v1.0_RC.sh nennt. Anschließend kann man Mac4Lin v1.0 so installieren wie hier beschrieben.
Apple Feeling auf dem Ubuntu Desktop
Viele mögen die schicke Desktop Umgebung von Apples Mac OS X Leopard. Für Windows gibt es einige aber meist schlechte Imitationen des schicken OS. Für den Ubuntu Desktop gibt es Mac4Lin, was schon eher in die richtige Richtung geht. Nach der Installation des Themes, gab es allerdings immer noch ein paar Dinge, die mich gestört haben. Zum Beispiel war statt einem Apfel ein Gnome Icon im Panel gewesen. Wer Mac OS X mal gesehen hat der weiß, dass das Panel bei einem Mac die Menüleiste aller Anwendungen ist. Dort befinden sich Datei, Bearbeiten, Ansicht usw. Nun aber dazu, wie man den Apfel in das Panel bekommt. Durch die zahlreichen Screenshots im Netz, habe ich gesehen, dass es irgendwie gehen muss. Also habe ich solange Google gefragt und ausprobiert, bis ich eine Lösung hatte. Da ja alle Symbole und Icons in irgendeinem Verzeichnis gespeichert sind, musste ich eigentlich nur noch dieses Verzeichnis finden, was sich bei den unzähligen Ordnern in einem System nicht unbedingt als einfach einstufen lässt. Schließlich bin ich dann auf das Verzeichnis .icons in meinem Persönlichen Ordner gestoßen. Sichtbar wird es, wenn man entweder Ansicht > Verborgene Dateien anzeigen klickt, oder einfach SRTG+H drückt. In dem Ordner .icons befinden sich nach der Installation von Mac4Lin die Icons. Unter anderem findet man dort im Unterordner Mac4Lin_Icons_v1.0_RC/scalable/places auch das gesuchte Gnome Icon. Da ich nicht genau wusste, welches Icon nun für da Panel zuständig ist, habe ich einfach alle Gnome Icons durch einen Apfel ersetzt. Wer nun nicht mehr selbst noch ein Apple Icon suchen möchte, die Größe anpassen will usw. , der kann sich hier meine Icons runter laden. Nun wo das mit dem Apfel im Panel geklärt wäre, geht es direkt mit der Menüleiste im Panel weiter. Das so genannten gnome-globalmenu versetzt die Menüleiste von den meisten Anwendungen in das Panel – so wie bei einem Mac auch. Am einfachsten lässt sich das Global-Menu mit Ubuntu Tweak installieren. Ubuntu Tweak erlaubt das System und den Desktop einfach anzupassen. Nach der Installation sollte das Programm unter Anwendungen > Systemwerkzeuge zu finden sein. Links im Menü von Ubuntu Tweak findet man unter Anwendungen einen Menüpunkt “Software-Quellen von Drittanbietern” mit einem Klick auf Entsperren (unten rechts) kann dann ein Haken bei globales Gnome Menü gesetzt werden. Anschließen kann das Menü unter Hinzufügen/Entfernen zur Installation ausgewählt werden. Das Global-Menu kann jetzt als Applet zum Panel hinzugefügt werden.
Den Rest der Installation Anleitung von Mac4Lin gibt es hier als Download.
MediaPortal in Version 1.0
Seit kurzem ist die Alternative zum Windows Media Center, MediaPortal, in der Version 1.0 verfügbar. MediaPortal ist ein Open-Source Projekt und ist eine wirklich nette Alternative. Der neu erschienenen Version wurde verstärkt auf die Behebung einiger schwerwiegender Fehler gesetzt. Schade nur, dass MediaPortal nur für die Betriebssysteme Windows XP; Windows Media Center Edition und Vista erhältlich ist. Unter Linux würde sich MediaPortal sicherlich gut machen, da meines Wissens es keine derartige Software für Linux gibt. Schickes Design und einen Haufen Spielereien locken immer die User an. Damit meine ich Linux User. Also liebes Entwicklerteam, bringt euer Tool doch noch für Linux raus.
Zu dem Lockfaktor durch die Optik, möchte ich an dieser Stelle noch ein paar Worte verlieren. Ein guter Freund von mir war in den letzten Tagen mal bei mir gewesen und war total sprachlos, als er mein Linux System sah mit der gigantisch guten Oberfläche Mac4Lin. Nun will er auch Ubuntu auf seinem Laptop installieren. Linux verzückt nicht nur durch brillante Optik, sonder auch durch geringe Hardwareanforderungen und somit mehr Geschwindigkeit bei modernen PC-Systemen.








