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Mail, SMS oder doch lieber ein Brief?
Immer mehr Deutsche verschicken in diesen Tagen ihre Weihnachtsgrüße per SMS, oder Mail. Ist das unhöflich oder unpersönlich? Immerhin schicken 43% aller Bürger ihre Weihnachtsgrüße elektronisch ab und im vergangenen Jahr waren es nur 33%. Scheinbar gefällt es uns die Wünsche auf moderne Art zu senden. Klar ist praktischer, einfacher und bequemer. Aber unpersönlich ist es vielleicht trotzdem schon etwas. Ich denke es kommt drauf an, an wen man die Grüße schreibt. Wenn man sie an einen Freund oder bekannten schickt, dann finde ich es ach okay, wenn man sie über das Internet oder per Handy schickt. Sind die Grüße jedoch an die Familie oder nahe stehende gerichtet, dann sollte man auch schon mal den Stift schwingen und einen netten Brief schreiben. Denn der Brief drückt viel mehr Emotion als eine paar Bits und Bytes aus. Ich werde diese Weihnachten einige Mails verschicken, aber denen die mir nahe stehen auch persönlich alles Gute zum Fest wünschen.
Das alles bedeutet jetzt aber nicht, dass der Brief total aus der Mode gekommen ist. 59% aller Deutschen schreiben ihre Weihnachtspost mit der Hand. Bei der elektronischen Beglückwünschung überwiegt jedoch die E-Mail. finde ich auch besser, da auf einem Handy noch weniger Persönlichkeit als mit einer Mail ausgedrückt wird. Nur 23% schicken in der Weihnachtszeit SMS.
Die 59% der Briefschreiber bezieht sich nicht nur auf wie man vielleicht erwarten würde, auf Menschen über 60 Jahre. Denn von denen schreiben immerhin 14% E-Mails.
Es bleibt noch zu sagen, dass letztendliches jeder für sich selbst entscheiden muss, wie er jemandem Frohe Weihnachten wünscht.
Überwachungsstaat Ja/Nein?
“Wollt ihr vielleicht noch wissen wann ich auf Toilette gehe?” So, oder so ähnlich reden viel der Deutschen über die Online-Hausdurchsuchung und über die Pläne der Regierung nun Telefongespräche, SMS, Biometrie noch länger zu speichern. Ich sage ja dazu. Wenn man mal überlegt, was das ausmachen würde. Wir würden von dem ganzen nichts mitbekommen und gläsern sind wie sowieso. Was??? Ja, wenn man lange genug und in den richtigen Quellen schaut, wird man über jeden Bundesbürger etwas finden. Amerikanische Standards möge mancher dazu sagen. Damit hat er zugegeben nicht ganz Unrecht. Schaut man sich mal an, wie der Tagesablauf vieler Menschen hier zu Land abläuft, wird man feststellen, dass fast jeder eine E-Mail Adresse hat, viele einen Account für irgendeinen Instand Messenger, einen Account für diverse Foren und noch einer ganzen Menge anderer Sachen. Aber alles Dinge, welche auf dem Internet basieren. Bei den meisten Deutschen vergeht kaum ein Tag an dem sie nicht das World Wide Web nutzen und sich bei verschiedenen Plattformen registrieren oder ihren bestehenden Account benutzen. Ja, aber ich nicht, werden jetzt viele sagen. Ja, ich rede ja auch nur von der Mehrheit der Bevölkerung. Was ich aber damit sagen möchte ist, dass jeder irgendwo registriert ist und ob man nun Telefongespräche und SMS an den Liebsten noch länger als bisher speichert, dient eigentlich nur unserer Sicherheit. Jene, die die gespeicherten Daten verwalten sind Leute, die sich ihrer Aufgabe bewusst sind und nicht sich ein Plakat mit der Aufschrift “Hahaha Person X ist mit Person Y fremd gegangen, oder hat sich in der Disco letzte Nacht die volle Dröhnung gegeben”. Nein, die Daten werden wie bisher auch einfach nur etwas länger gespeichert. Wenn man uns das nicht sagen würde dann würde es ersten keinen interessieren, da es ja niemand weiß und außerdem würden wir dann etwa mit einem ruhigeren Gewissen leben??








