Tag Archives: Ubuntu
Cinelerra – Professionelle Videobearbeitung für Linux
Videos schneiden, einige Effekte hinzufügen und Rendern. Alles möglich mit dem Open Source Tool Cinelerra. Es ist recht einfach zu bedienen und läuft im Gegensatz zu anderer Open Source Videobearbeitungssoftware recht stabil.
Um Cinerella muss folgender Link zu den Paketquellen hinzugefügt werden:
Für Ubuntu Jaunty Jackalope 9.04
deb http://repository.akirad.net akirad-jaunty main
Für Ubuntu Interpid Ibex 8.04
deb http://repository.akirad.net akirad-intrepid main
Für Ubuntu Hard Heron 8.04
deb http://repository.akirad.net akirad-hardy main
Um die Quelle zu verwenden, sollte man den Signierungsschlüssel für diese Quelle einspielen. Dazu verwendet man folgenden Befehl:
sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com B219D801
In Synaptic werden nun drei Versionen von Cinelerra angezeigt:
- cinelerracv (standart Version)
- cinelerracv-gl (mit OpenGL Unterstützung)
- cinelerracv-smp (für Mehrkern Prozessoren)
TimeVault – Platzsparend ein Backup erstellen
Vor ein paar Wochen habe ich einen Beitrag über das Backup Programm FlyBack für Ubuntu geschrieben. Dort habe ich bereits erwähnt, wie wichtig es ist ein oder gar zwei Backups seines Systems bzw. seiner Dateien zu machen. Ich habe FlyBack nun schon etwa einen Monat in Gebrauch und festgestellt, dass diese Art ein Backup zu machen sehr viel Speicher benötigt. Gerade wenn man viele Daten hat fällt es immer schwerer diese auch alles zu sichern, denn wie bei den meisten Backup Tools wird eine Kopie der Daten auf einem anderen Datenträger erstellt. Also habe ich nach einer Lösung für das Speicherproblem gesucht. Eine zweite externe Festplatte benutzten wäre die eine Alternative gewesen. Die andere Alternative ist das OpenSource Tool TimeVault. Ich habe mich für die deutlich günstigere Variante entschieden und teste nun seit ein paar Tagen das Programm TimeVault. Aber was ist nun das besondere an TimeVault? Es ist eigentlich ganz einfach, denn TimeVault arbeitet Snapshots, die auf Hardlinks basieren. Das bedeutet, dass Abbilder (Snapshots) von Ordnern erstellt werden. Wie schon gesagt, basieren diese Snapshots auf so genannten Hardlinks. Ein Hardlink ist ein Verzeichniseintrag in einem Dateisystem, der indirekt auf Dateien und Verzeichnisse verweist. Da die Funktionsweise eines Hardlinks nicht gerade die einfachste ist, zitiere ich an diese Stelle die Erklärung von Wikipedia.
Jeder Verzeichniseintrag besteht aus dem Dateinamen und der zugeordneten Inode-Nummer. Zu jedem Inode (=Eintrag im Dateisystem, der Metadaten einer Datei enthält) kann es beliebig viele Dateipfade (Verzeichniseinträge) geben, also auch unterschiedliche Namen für dieselbe Datei.
Ein Vorteil dieses Konzepts zeigt sich beim Entfernen von Links:
Es gibt bei Unixsystemen streng genommen keine Operation zum Löschen einer Datei, sondern nur eine unlink-Operation zum Löschen von Links. Im Inode einer Datei wird die aktuelle Anzahl der Links gespeichert. Erst wenn der letzte Link zu einer Datei gelöscht ist, der Zähler im Inode also den Wert Null hat, wird die Datei selbst (Inode und Datenverluster) zur Wiederbeschreibung freigegeben und damit logisch gelöscht.
Nun dürfte klar sein, wie es möglich gemacht werden kann, sehr wenig Speicherplatz für eine Datensicherung zu benötigen. Allerdings sollte beachtet werden, dass sich TimeVault noch in der Betaphase befindet. Ich selbst mach zusätzlich also einmal im Monat noch ein Backup mit FlyBack.
Die Installation von TimeVault ist recht einfach. Das Paket kann bequem aus den Paketquellen installiert werden. Nach der Installation ist es im GNOME-Menü unter Systemwerkzeuge zu finden. Nach dem Start wird es im Panel angezeigt. Das Icon im Panel zeigt den Status von TimeVault an.
Das Icon mit der Beschreibung Fehler: Der Hintergrundprozess von TimeVault ist nicht aktiv kann durchaus beim ersten Start erscheinen. Das Problem kann dann mit dem folgenden Befehl im behoben werden.
sudo /etc/init.d/timevault restart
Zu Beginn ist das Programm nicht unbedingt auf Anhieb zu verstehen. Dazu gibt es die folgende Grafik, die die einzelnen Einstellungen in TimeVault erläutert.
Da mir die TimeVault Icons im Panel ganz und gar nicht gefallen haben, habe ich passend zum Mac4Lin Design Time Machine ähnliche Icons erstellt. Die Icons können hier herunter geladen werden und müssen dann mit den originalen Icons im Verzeichnis /usr/share/timevault ersetzt werden. Dazu muss der Dateimanager Nautilus mit root Berechtigung ausgeführt werden. Um root Rechte in Nautilus zu bekommen muss folgender Befehl im Terminal ausgeführt werden.
sudo nautilus
GIMP 2.6.7.1
Seit Freitag den 14.08. gibt es eine neue Version von der OpenSource Bildbearbeitungssoftware GIMP. Die .deb Packete für Ubuntu gibt es hier.
Installiert werden sie wie folgt:
cd Verzeichnis mit den Packeten sudo dpkg -i *.deb
Ubuntu 9.04 – Probleme beim Verbindungsaufbau zum WiFi Netzwerk
Vor einiger Zeit hatte ich mal ein sehr nerviges Problem beim Verbindungsaufbau zu einem W-LAN Netzwerk mit meinem Netbook. Das Problem tauchte immer dann auf, wenn ich versucht habe mich mit einem Funknetzwerk zu Verbinden. Im Network Manager wurden die verfügbaren Netzwerke angezeigt und der Verschlüsselungskey war auch eingegeben. Trotzdem konnte sich Ubuntu nicht verbinden. Über Twitter bekam ich von @gheeke einen Link in das Ubuntu-Forum, der mir helfen sollte das Problem zu lösen. Und genau das tat er auch. Nun hatte ich gestern nach einem Update das gleiche Problem erneut. Also habe ich den Thread im Forum wieder ausgekramt und nun klappt wieder alles Perfekt.
Thread aus dem Forum von gheeke
Ich bin beim Testen mit einem Live USB-Stick auf die gleichen Probleme gestoßen. So wie es aussieht, ist es ein Problem des Ralink Treibers. Dieser ist nicht in der Lage eine Verbindung mit einem WPA/WPA2 gesicherten Netz aufzubauen. Das scheint mir der passende Bug dazu zu sein: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/339891
Da ich nicht auf die “offizielle” Problemlösung warten wollte, habe ich erfolgreich folgendes ausprobiert:
Von der array.org Webseite die 1.7.1 Version des Treibers runterladen: http://www.array.org/ubuntu/dists/intrep…1.7.1.1_all.deb
Danach ein Terminal öffnen und die folgenden Befehle absetzen:
1. cd /lib/modules/`uname -r`/kernel/drivers/staging/rt2860/Das vorhandene Modul sichern, man weiß ja nie
2. sudo mv rt2860sta.ko rt2860sta.bakDas deb Paket von array.org installiert keinen fertigen Treiber, sondern automatisiert “nur” das compilieren und installieren. Daher müssen einige Pakete nachinstalliert werden, damit das compilieren funktioniert:
3. sudo apt-get install build-essential dkms linux-headers-`uname -r`Nun kann die eigentliche Installation erfolgen:
4. cd <Verzeichnis mit dem deb-Paket>
5. sudo dpkg -i rt2860-dkms_1.7.1.1_all.debNach der Installation das System einmal rebooten. Nun sollte es funktionieren. (Und, ja, es funktioniert auch mit einem Live USB-Stick
)
(thx to gheeke)
F-Spot 0.6.0.0
Seit einigen Tagen gibt es eine neue Version des Foto Verwaltungstools F-Spot. Die Neuerungen der Version 0.6.0.0 sind zwar nicht wirklich wesentlich, aber ein Softwareupdates sind meistens nicht das Verkehrteste. Auf www.getdeb.net gibt es einen bequemen Download des .deb Packets der Software, die dann einfach in das Ubuntu System installiert werden kann.

Flyback – Ein Backuptool für Linux
Das Thema Backup ist so wie ich finde ein recht aktuelles Thema. Ab und an berichten Chip, heise usw. darüber. Ich habe mich mal nach einem Programm zur Erstellung von Backups umgeschaut und bin dabei auf FlyBack gestoßen. Mit FlyBack man Backups seiner Daten auf einem Datendräger schnell und einfach erstellen. Jetzt mögen viele sagen, dass die Methode seine Daten auf einer externen Festplatte zu sichern veraltet ist. Da stimme ich zu, allerdings habe ich gerne mal noch eine Kopie meiner Bilder, Videos oder Lieder um sie zum Beispiel mal schnell bei Freunden zu zeigen. Bei einem online Backup wie zum Beispiel SpiderOAK müssen die Daten erst über eine gesicherte Verbindung zum PC übermittelt werden, was je nach Datei einige Zeit dauert. Für Unterwegs ist das nicht gerade von Vorteil.

Kommen wir nun zur Installation von FlyBack. Dazu muss FlyBack ersteinmal heruntergeladen und anschließend entpackt werden. Ich habe den Ordner flyback in mein Home Verzeichnis (/home/marc/) entpackt. Nun müssen noch ein paar Pakete installiert werden, damit die Python Script von FlyBack auch so arbeiten wie sie sollen. Dazu muss im Terminal der Befehl sudo apt-get install python python-glade2 python-gnome2 python-sqlite3 python-gconf rsync eingegeben werden. Ich hatte aus welchen Grund auch immer, das Problem, dass ich keine Schreibrechte in dem Verzeichnis von FlyBack hatte und somit die Anwendung nicht richtig Ausführen konnte. Um das Problem zu beheben, habe ich den Befehl sudo chmod 777 ~/flyback/* im Terminal benutzt. Danach kann nun ein Starter auf dem Desktop oder wo auch immer angelegt werden, um FlyBack wie ein ganz normales Programm zu öffnen.
Hier muss natürlich nun der Pfad angegeben werden, in dem der flyback Ordner mit der Startdatei flyback.py liegt.
FlyBack kann aber auch noch ein bisschen mehr. Zum Beispiel kann bei den Einstellungen ein CronJob abgesetzt werden, damit FlyBack zum Beispiel alle 24 ein Backup eines bestimmten Ordners erstellt. Außerdem kann eingestellt werden, wann alte Backups automatisch wieder gelöscht werden sollen usw. Toll an FlyBack finde ich, dass das Backup nicht ein Image Datei ist oder sonst irgendeine, Format besitzt, was dann auch nur mit FlyBack wieder geöffnet werden kann, sondern einfach ein Ordner flyback mit den für das Backup ausgewählten Verzeichnissen auf einem definierten Speichermedium erstellt wird.
Screencast – Screenshots anschaulich gestallten
Mittlerweile habe ich gefallen daran gefunden Screencasts zu produzieren. Dieser Screencast ist sogar mit Ton, wobei ich dabei noch leichte Probleme mit der Lautstärke habe. Ihr müsst also etwas lauter drehen
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In Diesem Screencast zeige ich, wie man einen Screenshot etwas in Szene setzten kann. Hilfreich kann so etwas zum Beispiel sein, wenn ein Screenshot in einem Blogartikel groß angezeigt werden soll und eben direkt ins Auge fällt. Klar, es ist etwas Spielerei, aber wenn man die Zeit schon mal hat, kann man es mal ausprobieren.
Screenast – Screenshots anschaulich gestallten from Marc Schnitzius on Vimeo.
Screencast – Bildbereiche unkenntlich machen
Beim bloggen kommt es nicht nur auf den Inhalt der Beiträge an, sondern auch auf das Aussehen. Oft habe ich schon aun Blogs gesehen, dass gerade bei Grafiken bei denen Bildbereiche unkenntlich gemacht wurden geschludert wurde. Also dachte, dass ich einen kurzen Screencast produziere, in dem ich zeige, wie ich in Bildern Bildbereiche unkenntlich mache.
Screencast – Bildbereiche unkenntlich machen from Marc Schnitzius on Vimeo.





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